Alles neu macht der April – Teil 2

Alles neu macht der April Teil 1

Tut mir leid, dass es hier ein paar Tage etwas ruhig war, aber Mutti war schwer beschäftigt. Nun geht es aber wie gewohnt mit ein paar netten Anekdoten aus meinem Leben weiter.

Die Renovierung des Schlafgemaches fiel doch umfangreicher aus, als ich angenommen hatte. Denn wie ist es immer so schön: während der Arbeiten ergaben sich wieder und wieder neue Verbesserungsvorschläge. Aus einem zweifarbigen Zimmer wurde ein einfarbiges, die Möbel wurden gerückt und anders platziert. Und nebenbei habe ich kräftig ausgemistet, ein neues Regal, einen Spiegel und Lampen montiert. Alles in allem sehr umfangreich.

Aber es hat sich gelohnt. Denn nun erstrahlt alles im neuen Glanz, was mich sehr glücklich macht. Sohnemann hat auch schon Ansprüche angemeldet und möchte nun gerne mit im „Mädchenzimmer“ schlafen. Weil da jetzt alles so schick ist. Das freut Mutti natürlich nicht so sehr, aber auch das kleine Problem werde ich zu lösen wissen.

Nun pflege ich erst einmal meinen Rücken und harre der Dinge, die als nächstes in mein kleines Universum eintreten werden. Das Wohnzimmer kommt demnächst dran und dann sieht meine komplette Wohnung wieder wie ein Schmuckkästchen aus. Hach, wie freue ich mich darauf.

Wenn ich wüsste, wie es geht, würde ich euch doch glatt ein Foto hier reinstellen. Aber ich glaube, dass dies nicht im Rahmen meines technischen Verständnisses liegt.

In diesem Sinne: Macht euch einen schönen Tag

Eure Anna

Über Anna Miller

Mein Name ist Anna Miller, ich bin Baujahr 1974. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich wohlbehütet unter der Fahne des Arbeiter- und Bauernstaates. Ich war Mitglied bei den Jung- und Thälmannpionieren, um dann nahtlos in die FDJ zu wechseln. Dort schaffte ich es bis in die GOL und kümmerte mich um die Feriengestaltung unserer Hortkinder und die Organisation diverser Kinder- und Jugendfeste. Um gleich etwaige Vorurteile aus dem Weg zu räumen: Dies hatte nichts mit Parteiarbeit oder ähnlichem zu tun. Damals war es noch üblich, dass auch in den Ferien die Kinder der unteren Klassenstufen in der Schule betreut werden. Zu meinen Aufgaben zählte zum Beispiel die Organisation von Schwimmbad- und Kinobesuchen, Bastelnachmittagen und ähnlichen Aktionen. Da mit dem Ende meiner Schulzeit auch Schluss mit dem Arbeiter- und Bauernstaat war, musste ich mich mit der harten Realität des Kapitalismus auseinander setzen und mir eine Lehrstelle suchen. Die Zeiten, in denen davon genug zur Verfügung standen, fein säuberlich aufgelistet in einer Broschüre die sich „Lehrstellenverzeichnis“ nannte, gehörten nämlich ebenfalls der Vergangenheit an. Aber ich hatte Glück. Durch alte „Beziehungen“, konnte ich eine Lehre zum Augenoptiker ergattern und absolvieren. Nicht mein Traumberuf, aber es war ein Beruf und ein Start in das vor mir liegende Leben. Nach Beendigung meiner Lehre war ich 10 Jahre in diesem Beruf tätig. Da Arbeiten aber nicht alles ist, was ein Leben so ausmacht, beschloss ich, mich nebenbei der Familienplanung zu widmen. Und wie es so ist mit dem planen – nicht alles klappt auf Anhieb. Geklappt hatte es erst, nachdem sich der potenzielle Vater meines nun inzwischen schulpflichtigen Sohnes entschloss, seine Familienplanung noch etwas auf Eis zu legen. Das Ende vom Lied: Ich bin eine alleinerziehende Mutti, die sich um ein kleines Sorgenkind kümmern muss. Der liebe Gott hat es mit meinem Sohn leider nicht ganz so gut gemeint und ihm einige Krankheiten mit auf den Weg gegeben. Unter anderem eine Entwicklungsstörung, die nach viel Förderung in verschiedenen Bereichen verlangt. Der Vater meines Sohnes beteiligt sich am Leben seines Kindes fast ausschließlich in Form der ihm gesetzlich vorgeschriebenen finanziellen Unterstützung. Durch die fast täglichen Termine mit meinem Sohn bei diversen Therapeuten und Frühförderstellen war es mir nach der Elternzeit nicht mehr möglich, in meinen alten Beruf zurück zu kehren. Ein kleines - noch dazu krankes - Kind und die Arbeitszeiten im Handel lassen sich einfach nicht miteinander vereinbaren. Und somit entschied ich mich, in die Selbständigkeit zu wechseln. Für mich damals die einzige Möglichkeit, nicht von Hartz IV leben zu müssen. Ich träumte von Heimarbeit, die ich notfalls auch dann machen konnte, wenn Sohnemann krank ist oder schläft. Büroorganisation und Telefonservice war das, was mir vorschwebte. Was mir angeboten wurde, war ein bunter Strauß voll Betrügereien und Abzockereien. Ich hatte nun inzwischen schon einiges in meinem Leben mitgemacht und erlebt, aber was ich während dieser Zeit an Niederträchtigkeit und Skrupellosigkeit erleben musste, sprengt glaube ich jede Vorstellungskraft. Weil die Zahlungsmoral meiner Kunden teilweise genau so schlecht war wie ihre Absichten und durch zusätzliche private Schicksalsschläge, musste ich mein Leben neu überdenken und ordnen. Da ich schon immer sehr gerne geschrieben und gelesen habe, war für mich der Zeitpunkt gekommen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Wobei der Begriff „Beruf“ das falsche Wort ist. Für mich ist es viel mehr. Es ist meine Berufung. Schreiben ist genau das, was mir Spaß macht, wo ich mit Freude dabei sein kann und was mich und mein Leben am ehesten widerspiegelt. Eine Ausbildung in dieser Richtung habe ich nicht. Ich bin der Meinung, dass man Kreativität und/oder Talent nicht antrainiert bekommen kann. Entweder man hat es, oder eben nicht. So etwas muss von Herzen kommen, man muss eine Verbindung eingehen können. Man muss es leben und fühlen. Und ich glaube, dass ich dies recht intensiv mache. Und somit schreibe ich Artikel in unterschiedlichsten Längen für Zeitungen und Zeitschriften, übernehme Auftragsarbeiten und stehe auch als Texter und Skriptschreiber zur freien Verfügung. Wer in dieser Richtung Aufträge zu vergeben hat, darf sich gerne an mich wenden. Eine Kontaktaufnahme ist über anna-miller(at)o2online.de möglich.

Veröffentlicht am 21. April 2010, in Home. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Chaos kann ich mir auch gut ohne Bilder vorstellen 😉 Liebe Grüße und noch viel Energie für den Endspurt!! Emily

  2. Hallo Anna,
    melde mich hiermit auch wieder zurück, Lola gibt es nicht mehr, aber mein neues Blog.
    Ein Foto einstellen ist ganz einfach. Am besten verkleinerst Du es zuerst auf die entsprechende Größe (meist so 400 bis 500 Breite) und dann beim Artikel erstellen neben Hochladen auf das kleine Viereck klicken. Und schon kommt die Maske, wo Du das Bild hochladen kannst und Du kannst lesen, was Du damit alles tun kannst (mittig, rechtsbündig, verkleinern usw.).
    Liebe Grüße
    Ellen

  3. Liebe Ellen,
    ich freue mich sehr, dass du wieder da bist. Habe dich schon sehr vermisst. Und auch vielen lieben Dank für deinen Tipp. Ich werde mein Glück mal versuchen.
    Vielen liebe Grüße
    Anna