Vita

Die Vita ist das Aushängeschild eines jeden Menschen. Sie zeichnet den Lebensweg auf, der bis dato beschritten werden durfte. Auch ich möchte an dieser Stelle einen kleinen Einblick in mein bisheriges Leben geben.

Mein Name ist Anna Miller. Die Leidenschaft für das geschriebene Wort habe ich bereits in sehr jungen Jahren an mir entdeckt. Während sich meine Klassenkameraden mit Aufsätzen, Interpretationen und der schriftlichen Vorbereitung auf einen Vortrag sehr abmühen mussten und viel Zeit für diese Prozesse benötigten, flossen bei mir die Worte ohne große Mühen aus dem Füller.

Schnell wurde dies von meinen Lehrern erkannt und gefördert. Ich schrieb Texte für die Klasse und die Schule und konnte bereits in diesem frühen Lebensabschnitt meinen Gedanken und Gefühlen auf dem schriftlichen Wege freien Lauf lassen.

Doch das Ende meiner Schulzeit nahte und auch ich musste einsehen, dass man höchstwahrscheinlich „nur“ mit Worten seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann. Eine Ausbildung musste her, die den Weg in einen traditionellen Beruf ebnete. Ich entschied mich für eine Ausbildung zum Augenoptiker. Hier waren meine kreativen Fähigkeiten im schriftlichen Bereich lediglich in einem sehr begrenzten Rahmen gefragt, dafür reizte mich der handwerkliche Aspekt. Zudem fand mein nahes Umfeld, dass Augenoptiker doch ein sehr angesehener Beruf sei.

Nach der Ausbildung arbeitete ich über 10 Jahre in diesem Beruf, bis die Geburt meines Sohnes mein bisheriges Leben komplett verändern sollte.

Mein Sohn entpuppte sich nach seiner Geburt recht schnell als kleines Sorgenkind, welches viel Aufmerksamkeit und Fürsorge von mir abverlangte. Da ich ihm dies nicht verwehren wollte, musste eine Planänderung in meinem beruflichen Leben her. Denn ein krankes und therapiebedürftiges Kind passt leider nicht mit den Arbeitszeiten im Handel zusammen.

Nachdem ich einige Dinge mit nur mäßigem Erfolg ausprobiert hatte, besann ich mich meiner schriftstellerischen Fähigkeiten und tat erste kommerzielle Schritte auf diesem Gebiet. Ich verfasste mehr als 4.500 Texte für rund 600 Unternehmen, mit denen ich hauptsächlich über diverse Textvermittler in Kontakt kam. Dabei war das Spektrum der Aufträge so breit gefächert wie auch die Auftraggeber. Ob informative Lektüre über Versicherungen, Finanzen, Familie, Reisen und Arbeit – alles wurde nachgefragt. Doch nur als anonymer Schreiberling wollte ich nicht im Sumpf der Texter und Autoren verschwinden. Warum nicht mit dem Können und den Fähigkeiten aus dem Schatten der Textbörsen treten und mit dem „guten Namen“ UND den guten Texten selbst den Kontakt zu den Kunden suchen?

Und so stelle ich heute meine schriftstellerischen Dienste jedem Kunden zur Verfügung. Feste Interessengebiete habe ich nicht. Jedoch schreibe ich einem Großteil meiner Aufträge im Bereich der Finanzen, Versicherungen, Familie und Reisen. Und auch mein optisches Fachwissen wird immer gerne nachgefragt. Viele Texte rund um das Thema Brillen und Kontaktlinsen sind bereits aus meinem Füller geflossen und werden sicherlich noch folgen.

Wenn auch Sie Interesse an kreativen und informativen Texten haben, die nicht nur Ihre Internetseiten füllen, sondern auch einen Mehrwert für Ihre Besucher bereithalten, dann dürfen Sie sich gerne ein wenig ausführlicher auf meiner Internetseite umschauen. Und wenn Ihnen mein Angebot gefällt, dann freue ich mich selbstverständlich auch auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Über Anna Miller

Mein Name ist Anna Miller, ich bin Baujahr 1974. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich wohlbehütet unter der Fahne des Arbeiter- und Bauernstaates. Ich war Mitglied bei den Jung- und Thälmannpionieren, um dann nahtlos in die FDJ zu wechseln. Dort schaffte ich es bis in die GOL und kümmerte mich um die Feriengestaltung unserer Hortkinder und die Organisation diverser Kinder- und Jugendfeste. Um gleich etwaige Vorurteile aus dem Weg zu räumen: Dies hatte nichts mit Parteiarbeit oder ähnlichem zu tun. Damals war es noch üblich, dass auch in den Ferien die Kinder der unteren Klassenstufen in der Schule betreut werden. Zu meinen Aufgaben zählte zum Beispiel die Organisation von Schwimmbad- und Kinobesuchen, Bastelnachmittagen und ähnlichen Aktionen. Da mit dem Ende meiner Schulzeit auch Schluss mit dem Arbeiter- und Bauernstaat war, musste ich mich mit der harten Realität des Kapitalismus auseinander setzen und mir eine Lehrstelle suchen. Die Zeiten, in denen davon genug zur Verfügung standen, fein säuberlich aufgelistet in einer Broschüre die sich „Lehrstellenverzeichnis“ nannte, gehörten nämlich ebenfalls der Vergangenheit an. Aber ich hatte Glück. Durch alte „Beziehungen“, konnte ich eine Lehre zum Augenoptiker ergattern und absolvieren. Nicht mein Traumberuf, aber es war ein Beruf und ein Start in das vor mir liegende Leben. Nach Beendigung meiner Lehre war ich 10 Jahre in diesem Beruf tätig. Da Arbeiten aber nicht alles ist, was ein Leben so ausmacht, beschloss ich, mich nebenbei der Familienplanung zu widmen. Und wie es so ist mit dem planen – nicht alles klappt auf Anhieb. Geklappt hatte es erst, nachdem sich der potenzielle Vater meines nun inzwischen schulpflichtigen Sohnes entschloss, seine Familienplanung noch etwas auf Eis zu legen. Das Ende vom Lied: Ich bin eine alleinerziehende Mutti, die sich um ein kleines Sorgenkind kümmern muss. Der liebe Gott hat es mit meinem Sohn leider nicht ganz so gut gemeint und ihm einige Krankheiten mit auf den Weg gegeben. Unter anderem eine Entwicklungsstörung, die nach viel Förderung in verschiedenen Bereichen verlangt. Der Vater meines Sohnes beteiligt sich am Leben seines Kindes fast ausschließlich in Form der ihm gesetzlich vorgeschriebenen finanziellen Unterstützung. Durch die fast täglichen Termine mit meinem Sohn bei diversen Therapeuten und Frühförderstellen war es mir nach der Elternzeit nicht mehr möglich, in meinen alten Beruf zurück zu kehren. Ein kleines - noch dazu krankes - Kind und die Arbeitszeiten im Handel lassen sich einfach nicht miteinander vereinbaren. Und somit entschied ich mich, in die Selbständigkeit zu wechseln. Für mich damals die einzige Möglichkeit, nicht von Hartz IV leben zu müssen. Ich träumte von Heimarbeit, die ich notfalls auch dann machen konnte, wenn Sohnemann krank ist oder schläft. Büroorganisation und Telefonservice war das, was mir vorschwebte. Was mir angeboten wurde, war ein bunter Strauß voll Betrügereien und Abzockereien. Ich hatte nun inzwischen schon einiges in meinem Leben mitgemacht und erlebt, aber was ich während dieser Zeit an Niederträchtigkeit und Skrupellosigkeit erleben musste, sprengt glaube ich jede Vorstellungskraft. Weil die Zahlungsmoral meiner Kunden teilweise genau so schlecht war wie ihre Absichten und durch zusätzliche private Schicksalsschläge, musste ich mein Leben neu überdenken und ordnen. Da ich schon immer sehr gerne geschrieben und gelesen habe, war für mich der Zeitpunkt gekommen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Wobei der Begriff „Beruf“ das falsche Wort ist. Für mich ist es viel mehr. Es ist meine Berufung. Schreiben ist genau das, was mir Spaß macht, wo ich mit Freude dabei sein kann und was mich und mein Leben am ehesten widerspiegelt. Eine Ausbildung in dieser Richtung habe ich nicht. Ich bin der Meinung, dass man Kreativität und/oder Talent nicht antrainiert bekommen kann. Entweder man hat es, oder eben nicht. So etwas muss von Herzen kommen, man muss eine Verbindung eingehen können. Man muss es leben und fühlen. Und ich glaube, dass ich dies recht intensiv mache. Und somit schreibe ich Artikel in unterschiedlichsten Längen für Zeitungen und Zeitschriften, übernehme Auftragsarbeiten und stehe auch als Texter und Skriptschreiber zur freien Verfügung. Wer in dieser Richtung Aufträge zu vergeben hat, darf sich gerne an mich wenden. Eine Kontaktaufnahme ist über anna-miller(at)o2online.de möglich.

Veröffentlicht am 21. Februar 2017 in Vita und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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