Social Plugins – wie sinnvoll sind sie?

Soziale Netzwerke sind nicht nur sehr beliebt, sie bieten auch viele Funktionen, die Privatpersonen, Selbständigen und Unternehmen von hohem Nutzen sein können. Viele dieser Funktionen sind so konzipiert, dass sie eine eigenständige Webseite ersetzen könnten. Was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass auf eine solche verzichtet werden sollte. Jedoch ist es möglich, den eigenen Webspace geschickt mit den sozialen Plattformen zu verbinden. Der Nutzen, der daraus gezogen werden kann, ist immens.

Alle Netzwerke bedienen?

Viele Selbständige denken, dass sie auf jeder Hochzeit tanzen müssen, um im Web ausreichend präsent zu sein. Facebook, Twitter, YouTube, Google+, Instagram und Co – überall können Profile errichtet werden und erlauben das Hinterlassen von Spuren im Internet. Doch wie sinnvoll ist es, all diese Plattformen zu nutzen? Und wie können diese mit der eigenen Webseite in Einklang gebracht werden?

Um diese Fragen beantworten zu können, sollten Sie im ersten Schritt Ihre Kundschaft analysieren.

Stellen Sie sich dafür folgende Fragen:

Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie an?

Welches Klientel wollen Sie bedienen?

Ist dieses Klientel mit den sozialen Netzwerken vertraut?

Wie können Sie ihre Produkte oder Dienstleistungen in den sozialen Netzwerken verbreiten?

Hier sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse mehrere Schnittpunkte feststellen können, damit der Gedankengang, warum und in welchem Umfang die sozialen Netzwerke bedient werden sollten, positiv weitergesponnen werden kann.

Die Präsenz in den sozialen Netzwerken ist unter anderem wichtig, um ein Branding für das eigene Unternehmen vornehmen zu können. Wer sein Unternehmen oder seine Leistungen als Marke aufbaut, wird langfristig gesehen einen größeren Erfolg erzielen können als all jene, die nur am Rand fischen und die großen Fische dadurch verpassen. Investieren Sie daher ein wenig Zeit in die sozialen Netzwerke, treten Sie darüber mit Kunden und Interessenten in Kontakt und profitieren Sie von den Nutzersignalen, die daraus hervorgehen.

Was macht Nutzersignale so wertvoll?

Fakt ist, dass die großen Suchmaschinen Nutzersignale durchaus mögen. Denn je öfter die Suchmaschinen einen Namen, ein Angebot oder eine Dienstleistung über die unterschiedlichsten Kanäle wahrnehmen, umso wahrscheinlicher ist es, dass die entsprechenden Dinge optimal gelistet werden. Hier ein Beispiel dazu:

Stellen Sie sich vor, Sie sind Fotograf, der seine Bilder und Ideen nicht nur in einer Galerie, sondern auch über das Internet vertreiben will. Dann reicht es nicht aus, wenn Sie sich eine Internetseite zulegen und abwarten, dass die Kundschaft auf Sie aufmerksam wird. Dies wird nicht passieren, da Sie selbst aktiv werden müssen.

Beispielsweise durch das Eröffnen eines Facebook-Accounts, einem Account bei Twitter, Instagram, Xing und all den vielen anderen sozialen Medien, die sich im World Wide Web finden lassen. Durch diese Accounts sind Sie nicht nur breiter aufgestellt im Internet. Sie können auch leichter mit Ihren Kunden und Interessenten in Kontakt treten, sich mit anderen Fotografen austauschen oder auch schauen, was die Konkurrenz macht.

Im besten Falle suchen Sie sich im Vorfeld die Kanäle aus, die für Unternehmen beziehungsweise für Ihr Vorhaben am ehesten geeignet sind. Ein Schlosser wird bei Instragram nur wenig erreichen – ein Fotograf hingegen viel. Es ist daher nicht zwangsläufig wichtig, alle sozialen Medien zu bedienen. Viel wichtiger ist es, gezielt zu arbeiten und die Kanäle, die aufgebaut werden, in einer guten Qualität zu präsentieren.

So vernetzen Sie richtig

Bauen Sie zuerst die Kanäle auf, bevor Sie diese mit Ihrer Webseite vernetzen. In der Regel werden die entsprechenden Buttons direkt unterhalb des Headers eingebaut. Der Header ist die obere Leiste oder das obere Bild Ihrer Webseite. Lässt sich dort nicht der richtige Platz finden, dann können Sie die Icons auch im Footer der Webseite oder in der Sidebar unterbringen. Achten Sie darauf, dass diese gut sichtbar sind.

Arbeiten Sie mit einem Baukastensystem wie Wordpress, dann wird Ihnen der Anbieter entsprechende Bausteine für das Einbinden der Buttons zur Verfügung stellen. Sie benötigen daher keine Programmierkenntnisse, um aktiv werden zu können. Klickt der Besucher Ihrer Internetseite dann auf die hinterlegten Buttons, wird er direkt mit den entsprechenden Kanälen verbunden.

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang nicht, auch von den sozialen Medien aus immer einen Link zu Ihrer Internetseite zu setzen. Backlinks verbessern Ihre Listung bei den Suchmaschinen und geben Ihren Kunden die Möglichkeit, auch von den sozialen Medien aus auf Ihre Internetseite zuzugreifen.

Mein Tipp: Auch wenn es sich gut anfühlen mag, in vielen verschiedenen sozialen Medien aktiv zu sein, so sollten Sie das Engagement doch immer auf die wichtigsten Kanäle beschränken. Denn zu viele Share Buttons können sich auch nachteilig auswirken, da dem Kunden die Übersicht verloren geht. Zudem wird es Ihnen schwer fallen, alle Kanäle permanent zu pflegen und auf dem neuesten Stand zu halten. Machen Sie sich daher nicht mehr Arbeit, als eigentlich nötig ist und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Anbieter.

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